S-Bahnfahrt an der ehemaligen Grenze
Zwischen der heute früh geposteten Fahrt und jetzt liegen in echt 22 Jahre und gefühlt mehrere Welten.
Zwischen der heute früh geposteten Fahrt und jetzt liegen in echt 22 Jahre und gefühlt mehrere Welten.
Ein zum Glück vergessener Blick auf den Prenzlauer Berg und Pankow 1988. Und schön zu wissen, dass dort, wo die Mauer an der Bornholmer Straße stand, jetzt japanische Kirschbäume blühen.
Eigentlich reicht schon der Name der Agentur und Schule "Ostkreuz", um eine Ausstellung unbedingt sehen zu wollen. In der noch bis zum 4.Juli andauernden Ausstellung von c/o Berlin im Postfuhramt zeigen die verschiedensten Fotografen Städte, wie sie von ihnen gesehen werden. Manchmal ist das merkwürdig wie bei den Bildern Dubai von Frank Schinski. Die Stadt wächst nicht organisch sondern wird designt. Und als Betrachter weiß man manchmal nicht, ob man noch vor der Computersimulation oder dem echten Stadtbild steht. Bei der Darstellung von Lagos beeindruckt das Nebeneinander von Chaos und Ordnung und bei der verlassenen Stadt Prypiat neben dem Kernkraftwerk Tshernobyl weiß man nicht, ob eine Stadt auch noch eine Stadt ist, wenn keine Menschen mehr in ihr wohnen.
Eine Frage, die sich am Ende nach der Betrachtung aller Bilder gestellt hat, war, ob sich die Menschen an die Stadt anpassen oder umgekehrt.